Der Anblick des nach innen-oben gedrehten Fusses bei der Geburt Ihres Kindes und die Diagnose «Klumpfuss» sind beängstigend.
Die hier vorgestellte funktionell-manuelle Methode hat zum Ziel, den Fuss knöchern einzurenken, die Muskeln und Bänder zu dehnen und zu einer, dem gesunden Fuss vergleichbaren Funktion zu verbessern.
Jegliche Operationen oder operative Eingriffe (inkl. Tenotomien) sind zu vermeiden.

Weshalb funktionell-dynamisch?

Die Behandlung basiert auf der normalen Anatomie und Physiologie, d.h. den normalen, aktiven und passiven Bewegungen.
Die Therapiegrundlage wurde von den Professoren Dr. med. H. Bensahel und
Dr. med. A. Dimeglio (Französische Methode) übernommen und weiter entwickelt durch unsere Forschung am anatomischen Institut der Universität Graz . In enger Zusammenarbeit zwischen PD Dr. med. Gunther Windisch (Anatomie, Graz),
Prof. Dr. med. Dr. h.c. G.U. Exner (OZZ Zürich) und der Kinderphysiotherapeutin Verena Haldi-Brändle,  entstand so die jetzige Form der funktionell-dynamischen Behandlung.

Ausgebildet auch in der weit verbreiteten PONSETI-Methode, haben wir vertiefte Kenntnisse beider Therapieanwendungen. Wir finden das Ponseti-Konzept (Oberschenkel-Gipsserie, Achillessehnendurchtrennung und anschliessende Spezialschienen, die die beiden Füsse fest miteinander verbindet) zu starr und rigide. Der Säugling im ersten Lebensjahr wird in seinen Bewegungen eingeschränkt.

Die Behandlung basiert auf der normalen Anatomie und Physiologie,
d.h. den normalen, aktiven und
passiven Bewegungen.

Ziel: Fuss knöchern einrenken,
Muskeln und Bänder dehnen,
Funktion  verbessern.

Physiotherapie  –  funktionell und dynamisch